Berechnen Sie in 30 Sekunden Ihren ROI: Übersteigt der Steuerfreibetrag von 24.000 € (§ 3 Nr. 21 EStG) die Kosten der freiwilligen Rentenversicherung? Finden Sie Ihren optimalen Gehalts-Sweet-Spot.
Viele Gesellschafter-Geschäftsführer verschenken bares Geld, weil sie das Zusammenspiel aus Geschäftsführergehalt, vGA-Risiko und Sozialversicherungsrecht nicht strategisch nutzen. Unser Tool simuliert für Sie den entscheidenden Hebel: Den Antrag auf Versicherungspflicht (§ 4 Abs. 2 SGB VI).
Statt pauschal auf die Sozialversicherungsfreiheit zu pochen, beweist dieser Rechner oft das Gegenteil: Durch die massive Steuerersparnis erzielen Sie eine Nettorendite, die weit über den Abgaben liegt. Gleichzeitig warnt das Tool vor einem unangemessenen Gehalt bei Weiterbeschäftigung, das schnell zur verdeckten Gewinnausschüttung führen kann.
Ihr Erkenntnis-Gewinn:
Liquiditäts-Check: Sehen Sie sofort, wie viel Netto-Vermögen Sie durch die Gestaltung gewinnen.
Risiko-Ampel: Prüfen Sie, ob Ihr geplantes Gehalt einem Fremdvergleich standhält.
Entscheidungshilfe: Klare Indikation für die Anpassung Ihres Anstellungsvertrages ab dem Renteneintritt.
Sie nutzen den § 3 Nr. 21 EStG ideal aus. Sichern Sie dies jetzt vertraglich ab.
Strategie jetzt umsetzenDer Rechner analysiert Ihre Eingaben nicht isoliert, sondern simuliert den direkten Vergleich zwischen Ihrem Status Quo (Versicherungsfreiheit) und der Strategie „Antragspflicht“ gemäß § 4 Abs. 2 SGB VI. Dabei werden die steuerlichen Effekte des § 3 Nr. 21 EStG mit den Sozialabgaben verrechnet.
Das Ergebnis zeigt Ihnen mehr als nur „Netto“: Es weist den Total Return aus. Dieser setzt sich zusammen aus der sofortigen Liquiditätserhöhung (Steuervorteil minus Abgaben) und dem langfristigen Vermögenszuwachs durch den neu erworbenen Rentenanspruch. So wird aus einer Kosten-Betrachtung eine Investitions-Rechnung.
Besonders entscheidend ist die Risiko-Indikation. Die integrierte Prüflogik bewertet, ob Ihr Wunschgehalt einem Fremdvergleich standhält. Liegt der Wert im roten Bereich, warnt das Tool proaktiv vor einer verdeckten Gewinnausschüttung (vGA), da die Finanzverwaltung bei der Kombination aus Rente und Gehalt strenge Maßstäbe an die Angemessenheit anlegt.
Der GGF-Aktivrenten-Kalkulator ist weit mehr als ein simpler Brutto-Netto-Rechner. Er ist ein strategisches Instrument zur Nettolohnoptimierung speziell für beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer. Während Angestellte den Steuerfreibetrag des § 3 Nr. 21 EStG automatisch erhalten, stehen GGFs vor einem komplexen Dilemma: Die gesetzlich geforderte Rentenversicherungspflicht (§ 172 SGB VI) kollidiert oft mit dem Wunsch nach Beitragsfreiheit.
Unser Tool löst diesen Konflikt mathematisch auf. Es simuliert, ob der Verzicht auf die Versicherungsfreiheit (durch Antrag nach § 4 Abs. 2 SGB VI) wirtschaftlich sinnvoll ist. In der Praxis zeigt sich häufig ein paradoxes Bild: Obwohl Sozialabgaben gezahlt werden müssen, steigt das private Nettovermögen signifikant an, da die Steuerersparnis auf die 24.000 € Jahresgehalt die RV-Kosten überkompensiert. Der Rechner macht diesen „Rendite-Hebel“ transparent und quantifiziert Ihren ROI (Return on Investment).
Ein kritischer Faktor bei der Weiterbeschäftigung über die Altersgrenze hinaus ist die Angemessenheit der Gesamtvergütung. Beziehen Sie als Geschäftsführer bereits eine Altersrente oder Pension Ihrer GmbH, darf das parallel gezahlte Gehalt nicht unverändert weiterlaufen.
Der Bundesfinanzhof (BFH) prüft hier streng nach dem Fremdvergleichsgrundsatz: Ein fremder Dritter würde für eine reduzierte Tätigkeit im Alter (z. B. reine Beratung oder Übergabe) kein Vollzeit-Geschäftsführergehalt mehr erhalten. Zahlt die GmbH dennoch voll weiter, wird die Differenz als verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) umqualifiziert – mit teuren steuerlichen Folgen auf Ebene der GmbH und des Gesellschafters.
Genau hier setzt die Warn-Logik unseres Tools an. Sobald Ihr eingegebenes Gehalt den Bereich des steuerfreien Optimums (ca. 2.000 € monatlich) verlässt und in Sphären vordringt, die prüfungsanfällig sind, schlägt das System Alarm. Es hilft Ihnen dabei, das Gehalt so zu kalibrieren, dass es steuerlich als „Aktivlohn“ anerkannt wird und gleichzeitig das Risiko einer Betriebsprüfung minimiert.
Das Tool dient als Entscheidungsgrundlage für die Vertragsgestaltung vor dem Renteneintritt. Es ersetzt keine individuelle steuerliche Beratung, sondern liefert die entscheidenden Kennzahlen für das Gespräch mit uns. Es beantwortet die drei wichtigsten Fragen eines Unternehmers im Unruhestand:
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