Der StaRUG-Check 2026 unterstützt Geschäftsführer, Gesellschafter und Unternehmer dabei, eine mögliche Sanierung ohne Insolvenz strukturiert vorzuprüfen. Das Tool bewertet typische Kriterien wie Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung, Liquiditätsprognose, Gläubigerstruktur und geplante Sanierungsmaßnahmen.
Gerade in wirtschaftlich angespannten Phasen ist entscheidend, früh zu handeln. Das StaRUG kann Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen ermöglichen, finanzielle Verbindlichkeiten neu zu ordnen, Gläubiger einzubinden und eine drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Krise noch nicht in eine akute Insolvenzreife gekippt ist.
Das Ergebnis ersetzt keine individuelle rechtliche oder steuerliche Beratung. Es liefert aber eine schnelle erste Orientierung, ob ein präventiver Restrukturierungsrahmen grundsätzlich prüfenswert ist oder ob andere Sanierungswege vorrangig betrachtet werden sollten.
Beantworten Sie wenige Fragen zu Zahlungsfähigkeit, Prognosezeitraum, Gläubigerstruktur und Sanierungsziel. Das Tool liefert eine unverbindliche Ersteinschätzung, ob der präventive Restrukturierungsrahmen nach StaRUG zu Ihrer Situation passen könnte.
Welche Maßnahmen stehen im Vordergrund?
Auf Basis Ihrer Angaben kann eine vertiefte Prüfung eines StaRUG-Verfahrens sinnvoll sein.
Hinweis: Dieses Tool liefert eine unverbindliche Ersteinschätzung auf Basis vereinfachter Annahmen und ersetzt keine rechtliche, steuerliche oder insolvenzrechtliche Beratung. Ob ein StaRUG-Verfahren im konkreten Fall zulässig und sinnvoll ist, hängt insbesondere von Zahlungsfähigkeit, Überschuldung, Fortführungsprognose, Liquiditätsplanung, Gläubigerstruktur und Sanierungskonzept ab.
Dieses Tool wurde im Auftrag der Lkm GmbH entwickelt von LA AGENCIA.
Das Tool führt Sie Schritt für Schritt durch zentrale Fragen, die für eine erste StaRUG-Einschätzung relevant sind. Dabei geht es nicht um eine vollständige Insolvenzprüfung, sondern um eine strukturierte Vorbewertung typischer Entscheidungspunkte.
Berücksichtigt werden unter anderem:
Auf dieser Grundlage zeigt das Tool, ob ein StaRUG-Verfahren grundsätzlich naheliegt, ob eine vertiefte Prüfung erforderlich ist oder ob ein erhöhtes Risiko für akute Insolvenzantragspflichten besteht.
Der StaRUG-Check ist als mehrstufiger Fragebogen aufgebaut. Sie beantworten zunächst Fragen zur aktuellen Zahlungsfähigkeit und zur Überschuldungssituation. Anschließend geht es um den Prognosehorizont: Entscheidend ist, ob eine relevante Liquiditätslücke eher kurzfristig, innerhalb von 12 bis 24 Monaten oder erst deutlich später erwartet wird.
Im nächsten Schritt fragt das Tool, welche Art von Sanierungsmaßnahmen im Mittelpunkt steht. Das ist wichtig, weil das StaRUG vor allem bei finanzwirtschaftlichen Restrukturierungen stark ist. Wenn dagegen Personalabbau, Pensionslasten oder die einseitige Beendigung laufender Verträge im Vordergrund stehen, kann ein anderes Verfahren geeigneter sein.
Zum Schluss bewertet das Tool die Gläubigerstruktur und das ungefähre Restrukturierungsvolumen. Daraus entsteht eine farblich codierte Ersteinschätzung mit konkreten Hinweisen zu den nächsten Schritten.
Ein positives Ergebnis bedeutet nicht automatisch, dass ein StaRUG-Verfahren sicher möglich oder wirtschaftlich sinnvoll ist. Es zeigt aber, dass die Grundlogik des präventiven Restrukturierungsrahmens zu Ihrer Situation passen könnte. In diesem Fall sollte die Liquiditätsplanung, Gläubigerstruktur und Sanierungsfähigkeit vertieft geprüft werden.
Ein gelbes Ergebnis weist auf einen Mischfall hin. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass der Prognosezeitraum sehr eng ist, operative Maßnahmen eine große Rolle spielen oder die Zustimmung wichtiger Gläubiger unsicher erscheint. Solche Fälle sollten zeitnah rechtlich, steuerlich und betriebswirtschaftlich eingeordnet werden.
Ein rotes Ergebnis ist ein Warnsignal. Wenn Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung bereits naheliegen, sollte sofort geprüft werden, ob Insolvenzantragspflichten bestehen. In dieser Situation darf das StaRUG nicht als einfache Ausweichlösung verstanden werden.
Eine individuelle Prüfung ist besonders wichtig, wenn bereits Zahlungsstockungen, Mahnungen, Vollstreckungen, gekündigte Kreditlinien, Steuerrückstände oder Sozialversicherungsrückstände bestehen. Gleiches gilt, wenn die Geschäftsführung unsicher ist, ob noch drohende Zahlungsunfähigkeit oder bereits akute Zahlungsunfähigkeit vorliegt.
Auch bei komplexen Gläubigerstrukturen, Bankverbindlichkeiten, Gesellschafterkonflikten oder möglichen Restrukturierungsplänen sollte frühzeitig professionelle Beratung eingebunden werden. Ein StaRUG-Verfahren erfordert eine belastbare Planung, eine rechtssichere Gläubigergruppierung und eine überzeugende Sanierungslogik.
Mehr Hintergrundinformationen finden Sie im ausführlichen Beitrag StaRUG-Check 2026: Sanierung ohne Insolvenz rechtzeitig prüfen. Bei konkreten Krisensituationen unterstützt LKM Sie im Rahmen der Unternehmenssanierung, Rechtsberatung, Steuerberatung und Compliance und präventiven Beratung.
Helfen Sie uns, unsere kostenlosen Tools zu Sanierung, Restrukturierung, Geschäftsführerpflichten und Unternehmens-Compliance weiter zu verbessern.
Lkm GmbH Rechtsanwälte & Steuerberater – Ihre Kanzlei für Steuerberatung, Rechtsberatung und Unternehmenssanierung in Unterföhring (Raum München). Interdisziplinär, erfahren, lösungsorientiert.
© Lkm GmbH Rechtsanwälte & Steuerberater, 2026
Aufgrund vermehrter Anfragen und Anrufen möchten wir auf folgendes hinweisen:
Die Lkm GmbH steht in keiner Kooperation oder ist Partner der Kanzlei Verbracken und Partner sowie der Kanzlei Meas & Partner.